Empfehlung des Tages: Juno030 – Aua, das tut weh
Schon mit ihrem Song „Tipico“ überzeugte Newcomerin Juno030 uns im März 2025. Und die Musikerin versorgte Fans auch im Laufe des Jahres immer wieder mit neuer Musik. „Aua, das tut weh“ ist dabei nicht nur ihre neueste Veröffentlichung, sondern vermutlich auch eine ihrer persönlichsten.
Juno030 schlägt mit „Aua, das tut weh“ ein persönliches Kapitel von ihrem anstehenden Album auf. „Aua, das tut weh“ nimmt die Hörer:innen dabei mit in das Aufwachsen der Musikerin zwischen dem Wahnsinn und Trubel, der die Großstadt Berlin ausmacht. Der Track erzählt dabei vor allem von den intensiven und manchmal auch herausfordernden Momenten in geschwisterlichen Beziehungen. Und Juno030 macht das auf dem neuen Track nicht alleine. Denn wie die Musikerin selbst verwirklicht sich auch ihr Bruder in der Musik, und zwar als Produzent unter dem Namen Outakey. Gemeinsam behandeln die beiden Themen von Selbstfindung, Belastung und gesellschaftlichen Brüchen.
Wabernde Klangfelder und eingängige Beats prägen den Sound von „Aua, das tut weh“. Während der Song noch fast zerbrechlich beginnt, baut sich die Musik über den Song immer weiter auf. Die klare Stimme von Juno030 führt dabei durch den Song und zeigt, wie sicher die Musikerin in ihrem Rap ist. Produziert wurde der neue Track übrigens auch von Outakey und fängt den Schmerz und den Frust der Texte von Juno030 ein. Am Ende schreit die Musikerin ihre Gefühle fast schon heraus und ihre Worte bekommen dadurch eine unüberhörbare emotionale Wucht.
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