Empfehlung des Tages: Juno030 – Liebe und Geld
Am 12. Dezember hat Juno030 mit „Dahin, wo’s wehtut“ einen weiteren großen Meilenstein erreicht und endlich ihr Debütalbum veröffentlicht. Damit ist klar: Die Musikerin ist nun ganz offiziell dem Newcomer-Status entwachsen! Repräsentativ für ihr Werk steht „Liebe und Geld“ – ein Song, der, wie der Albumtitel verspricht, dahin geht, wo es weh tut. Er erzählt von fehlender Liebe, selbstzerstörerischen Gedanken und einem Umfeld voller Hoffnungslosigkeit.
„Bitte kauf mir bisschen Liebe / Bitte lieb mich / Bitte kauf mir bisschen Glück“, haucht Juno030 flehend in den ersten Zeilen von „Liebe und Geld“. Über einem Soundbett aus flächigen Synths singt die Berlinerin engelsgleich die Hook des Tracks, während sie bereits wenige Sekunden später ihr Talent als Rapperin eindringlich unter Beweis stellt. Die Musikerin kann nämlich beides: singen und rappen. Diese Vielseitigkeit unterstreicht auch die Produktion, bei der Juno030s Bruder Outakey federführend war und die sich irgendwo zwischen Urbanem-Pop und Rap ansiedelt.
Mehr Empfehlungen des Tages gibt es hier:
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.