Empfehlung des Tages: Lady Gaga – Free Woman
„This record is about dancing through pain“ fasst Lady Gaga ihr gestern erschienenes Album „Chromatica“ in nur einem Satz zusammen. Ausgenommen des 2018 erschienenen Soundtracks zu „A Star is born“, ist mit „Chromatica“ gestern ihr erstes Studioalbum nach vier Jahren erschienen. Und wenn es auf „Free Woman“ heißt „This is my dancefloor, I fought for“, dann sind damit vor allem die Männer addressiert, die sie wohl oder übel auf ihrem bisherigen Karriereweg begeleitet haben. „Meine Karriere war in vieler Hinsicht ein Aufbegehren, gegen die Dinge, die Männer von mir verlangten“, erzählt Gaga in einem Interview zur aktuellen Platte. Zeilen wie „I’m not nothing without a steady hand/ I’m still something if I don’t got a man“ sind der Text gewordene Versuch, sich nicht länger als Überlebende zu begreifen. Gaga, die im Zuge des Tracks offengelegt hat, in der Vergangenheit von einem Produzenten sexuell belästigt worden zu sein, spricht sich aus eigener Kraft von der Rolle des Opfers frei – „Free Woman“ sind gut drei Minuten Freischlag und begreifen der eigenen Unabhängigkeit.
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.