DIFFUS

Empfehlung des Tages: Lias – Lost

Posted in: News

Von dem Wahl-Berliner Lias gibt es bisher noch nicht viel zu hören. Aber das, was es zu hören gibt, zeigt, dass in dem jungen Künstler eine Menge Talent und Feingefühl steckt. In seiner neuen Single „Lost“ verbindet er dieses Feingefühl mit dunklen Klavier-Klängen und Bässen.

Lias – Lost

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Lias absolvierte eine klassische Gesangsausbildung und stand bereits als Knabensolist auf vielen Bühnen. Nun findet er seinen eigenen Weg in der Musik-Szene. Dabei erinnert sein melodischer Soul-Pop an James Blake oder Finneas und stimmt uns nachdenklich: „Hard to talk about the future with the past still in my way“, singt er zum Beispiel in “Lost”. Er legt die Karten offen auf den Tisch und zeigt, dass es völlig okay ist, sich verloren zu fühlen. Dadurch ermutigt er auch seine Follower:innen auf Instagram über ihre Ängste zu sprechen.

In seinen Songs zeichnet Lias Bilder von der Angst zu scheitern und verarbeitet Trennungsschmerz wie in seiner Single „Run Boy Run“. Im Song singt er: „First we build a castle / than we watch it fall“. Im dazugehörigen Musikvideo sehen wir, wie er versucht eine Leere zu füllen, die gerade nicht zu füllen ist. Und somit sehen wir ihn alleine zwischen Licht und Schatten, fragil eingefangen von einer Kamera, die es schafft einen ganz intimen Raum zu kreieren.

„Run Boy Run“ ist namensgebend für die kommende Debüt-EP die, wie die beiden Singles bereits zeigen, eine Menge Gefühl und Soul mit sich bringen wird.

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.