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Empfehlung des Tages: Lil London – fw24

Posted in: News

Wenn in den letzten Tagen zwischen all den „Saltburn“-Reactions noch Platz auf eurer For You-Page war, dann habt ihr jetzt vielleicht wie wir neben „Murder On The Dancefloor“ noch einen zweiten, etwas eigenwilligeren Ohrwurm: „fw24“ von Lil London, dem ersten Hyperpopper mit Prada-Vertrag.

@lil__london

tag 410 in mein outfit 👉🏽😔👈🏽 first try plakat geplaced ✌🏽💯 #hyperpop #newmusicsoon #prada #fy #fyp #ootd

♬ fw23 – £ondon

Lil London modelt für Dior, Louis Vuitton – und Prada

Der Wohnsitz dieses aufstrebenden Newcomers befindet sich, anders als sein Name es vermuten lässt, nicht in London, sondern in Berlin. Aber auch da scheint sich der Artist, den Fans auf ein Alter zwischen „14 und 23“ schätzen“, nicht regelmäßig aufzuhalten, wenn man seinem Instagram-Profil glauben schenken darf. Hier postet er nämlich stolz Fotos und Clips von Laufsteg-Auftritten und Werbe-Shootings auf der ganzen Welt – denn tatsächlich modelt Lil London für große Modehäuser wie Dior, Louis Vuitton oder eben Prada. Aus dieser Tätigkeit schafft er sich gerade ganze nebenbei noch eine zweite Karriere in der quirligen deutschen Hyperpop-Szene. Schon seine Debütsingle „ss23“ widmete er im Juni 2023 der Modewelt und selbiges gilt nun auch für seinen frisch erschienenen Song „fw24“, was in Fashion-Kreisen für die „Fall / Winter“-Kollektion steht.

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Wie Mode und Musik zusammenwachsen

Die Snippets zum Song wurden auf TikTok schon mehrere hunderttausendmal gesehen und sind im Grunde immer gleich aufgebaut: Lil London spaziert in Prada-Hemd, Krawatte und Skinny Jeans durch Berlin und verkündet stolz „Ich bin der erste Hyperpopper mit ‘nem Prada-Vertrag“. Dabei strahlt Lil London so einen eigenwilligen Swag aus, dass jeglicher Hate in den Kommentaren einfach an ihm abzuprallen scheint – was soll man sich schon aus irgendwelchen anonymen Internet-Nichtsgönnern machen, wenn man tatsächlich mit einer der einflussreichsten Modemarken die Fashion Weeks dieser Welt bereist.

Der Sound dazu erinnert vor allem an zeitgenössischen Deutschrap von Yung Hurn, Pashanim oder Skrt Cobain: Melodische Garage-Beats mit digitalem Synthies, dazu gelallte Auto-Tune-Flows über Business und Pleasure zwischen Milano und Hollywood. Damit reiht sich der Newcomer neben Charakteren wie Sean Brown oder Flaschko ein, die geschickt die Welten von Mode und Musik vereinen. Wir sind gespannt, wie es für Lil London in beiden Branchen weitergeht und freuen uns schon auf die nächste „Spring / Summer“-Kollektion.

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