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Empfehlung des Tages: LINA, Sampagne – vielleicht wär’s besser

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Tagsüber ist man sich einig: Abstand wäre die beste Lösung. Nachts sieht die Sache schon wieder anders aus. Auf „vielleicht wär’s besser“ erzählen Lina und Sampagne von einer Verbindung, bei der die guten Vorsätze nur bis zum nächsten Anruf halten. „Ich brauch’ dir nicht sagen, wie das endet / Wir wissen beide, wie man Zeit verschwendet“, heißt es da, und trotzdem landen die beiden wieder beieinander. Über einer luftigen Pop-Produktion wechseln sie die Perspektiven, spielen sich die Zeilen zu und finden für das ständige Hin und Her einen angenehm unaufgeregten Ton.

Lina, die neben der Musik auch als Schauspielerin und Synchronsprecherin arbeitet, hat bereits drei Top-Ten-Alben und ein mit Gold ausgezeichnetes Debüt vorzuweisen. Mit ihrer ersten Single bei Warner Records Germany setzt sie nun auf ein Duett mit Sampagne, der mit Songs wie „tempo“ und „it girl“ auf sich aufmerksam gemacht hat. Die Kombination funktioniert, weil beide dieselbe widersprüchliche Nähe beschreiben: Man weiß längst, dass es so nicht weitergehen kann, will aber auch nicht, dass es aufhört. Für 2027 plant Lina eine neue EP, im Herbst geht sie wieder auf Tour.

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