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Empfehlung des Tages: Little Simz – Venom

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„Fuck those who don’t believe, they will never wanna admit I’m the best here, from the mere fact that I’ve got ovaries“ – lehnt sich die aus London stammende Rapperin gegen Kategorisierungen wie „Frauen-Rap“, oder „für eine Frau“ auf. Aber nicht nur in Songs wie „Venom“ macht sie ihrem Unmut über ungleiche Geschlechterverhältnisse vor allem in der Rap-Szene Luft – Little Simz scheut sich auch nicht, außerhalb ihrer Songs ihren klaren Standpunkt zu vertreten. Als diverse Magazine sie als „U.K. female rapper“ umschreiben, twittert Simz: „Stop all this female rapper, female mc talk. When it comes to me, I’m not that ffs“. „Ich wurde von starken Frauen aufgezogen, die mir früh beigebracht haben, dass Frauen sich gegenseitig respektieren und unterstützen müssen, so wie es Männer auch tun. Wenn es um meine Musik geht, dann spielen solche Gedanken keine Rolle. Im Studio muss ich einfach machen können“ erzählt Simz in einem Interview. Sie möchte bezogen auf ihr Talent und ihre Karriere nicht in einer Geschlechterkategorie gedacht werden, schon gar nicht die Galionsfigur für britischen female rap darstellen. Warum auch sich mit letzterem zufriedengeben, wenn man die meisten seiner männlichen Kollegen schier unbemüht in die Tasche steckt?

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