Empfehlung des Tages: Lola Young – Wish You Were Dead
Lola Young hat ein aufregendes Jahr hinter sich. Im Mai 2023 erschien ihr Debütalbum „My Mind Wanders and Sometimes Leaves Completely“, insbesondere mit ihrem Song „Don’t Hate Me“ gewann die Londoner Newcomerin viele neue Fans für sich. Nun hat sich Lola Young mit der Single „Wish You Were Dead“ im neuen Jahr zurückgemeldet – in der sie offenbar mit ihrem Ex abrechnet.
Dabei beginnt der Song noch ganz leicht und verträumt. „Can you come around? / Fuck me nice / Pull my hair / Sing me lullabies“, singt Lola Young mit ihrer rauchigen Stimme zu dezentem Bass und funkiger E-Gitarre. Zum Refrain kippt die Stimmung allerdings, Bass und Gitarre nehmen Fahrt auf – und Lola klingt plötzlich nicht mehr verliebt, sondern wütend. „Until I throw a punch / You call me a cunt / And that tips me over the edge / You threw my phone out the window.“ Sie schließt den Refrain schließlich mit dem Satz: „I wish you were dead.“
Im Musikvideo hüpft Lola Young durch einen Waschsalon
Musikalisch bewegt sich Lola Young mit der Single in eine etwas rockigere, punkigere Richtung. Ihr Album konnte man noch irgendwo zwischen rauchigem Neo-Soul und dunklen, intimen Pop-Stücken einordnen. Bereits ihre Single „Conceited“, die sie im vergangenen September veröffentlicht hatte, war in einem etwas härteren Gewand dahergekommen als die Songs auf „My Mind Wander and Sometimes Leaves Completely“. Auch der neue Sound steht Lola, deren beeindruckende Stimme einige an Amy Whinehouse erinnert, allerdings ausgezeichnet.
Im Musikvideo zu „Wish You Were Dead“ springt Lola Young durch einen Waschsalon – vielleicht um den Dreck aus der kaputten Beziehung loszuwerden, über die sie in dem Song singt. Die Single widmet sie allen, die schon mal einen toxischen Ex hatten, schreibt sie auf Instagram. Wobei Lola in diesem Zusammenhang wichtig ist, zu erwähnen, dass sie ihren Wunsch, der Ex wäre tot, im Refrain mit einem Zusatz versehen hat: „For a sec.“
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