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Empfehlung des Tages: Lorde – „Sober“

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„Das ist der Song, der am Meisten nach ‚Melodrama‘ klingt, in diesem Song ist die Essenz des Albums zusammengefasst“ erklärt Lorde die Bedeutung hinter „Sober“. In seiner Entstehung eigentlich nicht für einen der vorderen Track-Plätze geplant, entpuppt sich besagter Song mittels Zeilen wie „These are the games of the weekend/ We pretend that we just don’t care, but we care“ zu einem der aussagekräftigsten der 2017 erschienenen, aktuellen Platte „Melodrama“. Lorde ist gerade mal 20 als sie ihren langerwarteten Debüt-Nachfolger veröffentlicht, die Erwartungen hatten sich nach „Pure Heroine“ und vor allem der Single „Royals“ ins schier Unmögliche katapultiert. „Melodrama“ hat sich dann vier Jahre später noch intensiver als mit 16 Jahren schon ihrem Dasein als junge Frau gewidmet. Die Spätphase der Adoleszenz, durchgefeierte Wochenenden und große Gefühle – der Stoff aus dem mittlerweile so viele kitschige Filme, Bücher und Alben destilliert wurden. Lorde aber verwandelt ihre Emotionen auf „Melodrama“ in so glaubwürdige und komplexe Musikstücke, dass selbst jene, die aus dem Lebensabschnitt Coming of Age erwachsen sind, nicht umhinkommen, sich ihrem eigenen „Supercut“ hinzugeben. Wenn es auf „Sober“ also heißt „We pretend that we just don’t care, but we care“ dann ist damit Lorde zufolge einer der vielleicht wichtigsten Sätze des Albums gesprochen – „Das ganze Album ist ein Dokument der Sorge“.

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