Empfehlung des Tages: LoSin – Brauch nur dich
Wenn man sich Hals über Kopf verliebt, fühlt sich vieles um einen herum gar nicht mehr so schlimm an, wie vorher. Die Gefühle die einen vorher belastet haben sind plötzlich ganz weit weg und stattdessen wird man von Euphorie geflutet. Genau um dieses Gefühl geht es auch in der neuen Single „Brauch nur dich“ von LoSin. Der Indie-Pop Newcomer veröffentlicht zwar erst seit Ende 2023 seine nahbar-rohe Musik, konnte mit seinem Song „Sommerregen“ aber schon jetzt viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Mit seiner tiefen, rauen Stimme und Songs, die sich musikalisch zwischen Indie und Electronica bewegen, kommt er auch bei Fans von Ennio, Error oder Jaschu gut an.
Auf sanften Akkustikklängen erzählt er zu Beginn von „Brauch nur dich“ von düsteren Zeiten, in denen er sich verloren gefühlt hat: „Schalt den Kopf aus, weil ich hab mich schon zu lang verloren“. Er zeichnet das Bild eines Lebens in dem Schmerz und Traurigkeit regieren, bis er einen Menschen trifft und sich verliebt. So sieht die Welt plötzlich ganz anders für ihn aus: „Seitdem du da bist, fehlt mir nichts mehr“. Diese Einschnitt wird auch musikalisch passend untermalt: Drum & Bass Beats gesellen sich zu einer düster-schwingenden Indie-Pop Melodie und erschaffen das perfekte Instrumental zu LoSins überwältigender Gefühlswelt.
Alle Songempfehlungen auf einen Blick!
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.