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Empfehlung des Tages: Lotte – Fuck Baby I’m in Love

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Woran merkt man, dass man verliebt ist? Pop-Künstlerin Lotte singt in unserer heutigen Tagesempfehlung: „Wenn du in der Stadt bist / Und wieder nicht bei mir schläfst / Merk ich, dass da mehr ist / Schrei ins Kissen, Fuck Baby I’m in love“.

Lotte – Fuck Baby I’m in Love

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Der neue Ohrwurm-Track ist Teil der frisch erschienenen Platte „Woran hältst du dich fest, wenn alles zerbricht?“ und erschien bereits im Vorfeld als Single-Auskopplung. Und auch wenn Lotte sonst eher für ihre klassichen Pop-Nummern bekannt ist, ist der Song überraschend rockig und punkig geworden.

Tschüss Philosophie-Studium

Lotte, die mit bürgerlichen Namen Charlotte Rezbach heißt, hat schon früh angefangen diverse Instrumente zu spielen und Texte zu schreiben. Nach dem Abi aber entschied sie sich dennoch erstmal für ein Philosophie-Studium. Die Künstlerin merkte allerdings schnell, dass sie sich vollkommen auf die Musik konzentrieren wollte.

So veröffentlichte die gebürtige Ravensburgerin, die inzwische in Berlin wohnt, 2017 ihre erste Single „Auf beiden Beinen“. Es folgten viele EPs, Singles und Alben rund um die Themen Liebe, Sehnsucht und Vermissen.

EIn Album mit Ecken und Kanten

Zu „Fuck Baby I’m in love” erschien außerdem eine weitere Singleauskopplung des Albums und zwar „Dunkelrot zu Schwarz“. Ein Track, der ganz andere Töne anschlägt. Akustikgitarre treffen hier auf einen bitter-süßen Text: „Du läufst nah am Abgrund, um etwas zu fühl’n / Schneidest mit Worten, nur um was zu spüren / Ich folg‘ dir nach unten, ein taubes Gefühl /Du liebst mich zugrunde, ich kann nur verlier’n“.

Wie sowohl „Dunkelrot zu Schwarz“ als auch der Titel des Albums andeuten, erzählt Lotte keine rosaroten Liebesgeschichten, sondern davon, wie es ist, gemeinsam ganz unten zu sein und da nicht so so schnell wieder rauszukommen.

Sie sagt zu ihrem neuen Album: „In mir hat sich was gewandelt. Mehr denn je schätze ich echte Menschen, echte Geschichten und echte Gefühle, statt den Photoshop-Gesichtern, die uns ständig vorgehalten werden. Ich wünsche mir eine Welt mit Ecken und Kanten. Narben. Annahme von Unperfektem. Etwas, das man greifen kann.”

Und greifen kann man dieses Gefühl, dass sie in „Fuck Baby I’m in Love“ beschreibt, alle mal. Denn in dieser Situation haben wir alle schon einmal gesteckt: So viel Verliebtheit und Schwärmerei im Bauch, dass man gar nicht weiß wohin damit. Also vielleicht einfach wie Lotte die ganzen Emotionen ins Kissen schreien – oder nochmal den Replay-Button betätigen und sich mit „Fuck Baby I’m in Love“ durch das Gefühlschaos treiben lassen.

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