Empfehlung des Tages: Luke Noa – Roccastrada
Woher KünstlerInnen ihre Inspiration nehmen, ist vollkommen unterschiedlich: Bei dem einen sind es Bücher, bei dem anderen die zu Bruch gegangene Beziehung und der nächste schreibt über ganz persönliche Gedanken, die ihn quälen. Dass Städte, Länder oder bestimmte Gebiete auch Teil wichtiger Inspirationsquellen sein können, verrieten uns in der Vergangenheit schon diverse Song- oder Albumtitel. Auch Newcomer Luke Noa begibt sich vor einiger Zeit auf die Reise zu sich selbst und seiner Vergangenheit nach Roccastrada, einem kleinen Dorf in der Toskana. Seine Zeit dort inspiriert den talentierten Songschreiber zum Titel seiner aktuellen Single („Roccastrada“), die zwar auf den ersten Blick wie schwerelose Popmusik gespickt mit Indie-Einflüssen klingt, in Wirklichkeit aber die ein oder andere Überraschung bereit hält. Während „Roccastrada“ zu Beginn ein schnelles Tempo vorlegt und die rhythmischen Brit-Pop-artigen Strophen an The Stone Roses oder Supergrass erinnern, wirft Noa diesen Vibe in der Hook über Board und haucht den vierzeiligen Chorus förmlich über die ihn begleitenden, seichten Klavierakkorde. Die Single erhält durch den Tempowechsel eine unerwartete und dennoch frische Wendung, die auch im maritimen Musikvideo durch dynamische Kameraführungen und die Auswahl der Szenen und Drehorte deutlich sichtbar wird. In seinem letzten Instagram-Post, in dem sich Luke Noa auch für das wundervolle Feedback seiner Fangemeinde zu „Roccastrada“ bedankte, verkündete der in Biberach (Baden-Württemberg) geborenen Musiker auch, dass er 2021 als Supportact von Fil Bo Riva auf der „The Beautiful Sadness“-Tour spielen darf. Wen Luke’s Musik bisher also noch nicht genug überzeugt hat, der sollte sich spätestens jetzt den Namen rot im Notizbuch vermerken, denn wie die Giant Rooks, Von Wegen Lisbeth oder auch Kraftklub in der Vergangenheit schon bewiesen, steckt in den Vorbands nicht selten ein noch ungeschliffener Rohdiamant.
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