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Empfehlung des Tages: Lyschko – Staubtanz

Posted in: News
Tagged: Lyschko

Lyschko: Nicht nur eine Figur aus Otfried Preußlers Roman „Krabat“, sondern auch eine Band (tatsächlich haben sie sich auch danach benannt). Aber wer die NNDW näher verfolgt, sollte von dem Trio aus Solingen in Nordrhein-Westfalen schon gehört haben – schließlich spielten Lyschko nicht unverdient im letzten Herbst auf unserer DIFFUS-Bühne beim Reeperbahn Festival. Trotz des Underground-Hypes haben wir seit dem Release ihres Debütalbums „Brennen“ vor anderthalb Jahren keine neue Musik mehr von der Band gehört. Aber das ändert sich nun mit der Single „Staubtanz“.

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Mysteriöse Erinnerungen

Und „Staub“ ist hier das richtige Wort. Nicht, dass der Song staubig im Sinne von altbacken klingt, vielmehr staubig im Sinne von: Düster, unheilvoll, wie eine verstaubte, alte Kiste, die man irgendwo auf dem Dachboden findet und bei der man sich unsicher ist, ob man sie wirklich öffnen will. Die Lyrics von Lina Holzrichter sind abstrakt formuliert, aber mysteriös. Man kriegt das Gefühl: Hier muss irgendetwas vorgefallen sein, das den oder die Erzähler:in der Geschichte noch lange beschäftigt: „Wieder um den Schlaf gebracht / mit den Bildern von letzter Nacht / Ich hol sie niemals ab“.

Tanz mit Vampiren

Ein fuzziger Bass und nervös hin und her zuckende Gitarren tragen zu dieser Atmosphäre bei, die sich schließlich in einen energieversprühenden Ohrwurm-Refrain auflöst. Lyschko sind am rockigeren Ende der NNDW einzuordnen, zwischen Post-Punk und Wave-Pop, stets mit einer sehr düsteren Goth-Ästhetik. Und genau diese Seiten, die rockigen und poppigen, gehen bei „Staubtanz“ Hand in Hand. Obendrauf haben Zeilen wie „Springst von Wesen zu Wesen“ etwas geradezu Vampirisches, das sich mühelos in den beschriebenen Goth-Vibe der Band einreiht. Zum Gruseln und Mitsingen gleichermaßen schön.

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