Empfehlung des Tages: Magda – Brich mich
Wahre Größe zu zeigen heißt nicht alles immer perfekt zu machen. Im Gegenteil. „Groß bin ich, wenn nur einer an mich glaubt / Groß bin ich, wenn ein Traum mir den Schlaf raubt / Stark bin ich, weil ich müde werden darf / Stark bin ich, weil ich einmal mehr versag“, ist zumindest die Devise von Magda. Mit „Brich mich“ veröffentlichte die Sängerin ihre Debüt-Single und fährt damit großes Programm auf. Nicht nur, dass sie nonchalant tiefgreifende Sorgen und Versagensängste innerhalb von wenigen Minuten umkehrt und die Chance, die darin liegt, hervorholt. Mit ihrer einzigartigen Stimme und einem virtuosen Soundbild schafft Magda eine Ästhetik, die definitiv einen Twist in die Musikwelt bringt.
Ein Melodie der anderen Art
Magdas Musik zu hören, ist wie ein Gang durch ein Kabinett der Klänge. Spielen sanfte Geigen gerade noch mit der zarten Stimme der Sängerin bricht diese Harmonie im nächsten Akkord durch ein aufmüpfiges „Ha Ha Ha Ha“ und schlagende Rhythmik.
Magda balanciert zwischen abgedrehtem Mary Poppins Soundbild und raumgreifenden Melodien. Sie jongliert mit vermeintlichen Gegensätzen und zelebriert die Vollkommenheit verletzlicher Momente. Das musikalische Talent begleitet die Newcomerin bereits seit ihrer Kindheit. Im zarten Alter von fünf Jahren hat Magda angefangen, Geige zu spielen. Als Violinistin tourte sie bereits mit Artists wie Berq durchs Land.
Brich mich einmal, zweimal – keinmal
Die letzten Monate hat Magda damit verbracht, von einer Schauspielschule zur nächsten zu rennen. Nur um kurz vor der Ziellinie doch wieder eine Absage zu kassieren. Man könnte meinen, der Frust lässt einen den Kopf in den Sand stecken – und bei vielen ist das bestimmt auch der Fall – aber Magda geht damit anders um. Kurzerhand packt sie ihre Gefühle und den Trotz in einen Song, den wir jetzt zu Ohren bekommen können. „Brich mich“, mit der klaren Message: Mich kriegt ihr so schnell nicht klein!
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