Empfehlung des Tages: Maisie Peters – John Hughes Movie
Früher oder später müssen wir doch alle einsehen, dass wir von Disney, Hollywood oder in diesem Falle von John Hughes hinters Licht geführt worden sind. Im echten Leben gibt es nicht immer das perfekte Happy End und das ist auch gut so.
Maisie Peters hat diese Erfahrung mit 17 Jahren auf einer Hausparty gemacht und darüber gleich einen Song geschrieben. „John Hughes Movie“ beschreibt also genau das: ein Teenie Drama einer Partynacht gepaart mit viel Alkohol und einer ganzen Menge jugendlicher Unsicherheiten.
Die Britin schreibt über die unerwiderte Liebe, die in John Hughes Filmen nicht wirklich vorkommt. Der bereits verstorbene Filmproduzent war in Hollywood bekannt für zahlreiche erfolgreiche Produktionen wie unter anderem „Kevin – Allein zu Haus“ oder auch „Manhattan Love Story“. Letztgenanntem widmet Maisie Peters in ihrem Song auch eine Referenz: ”I was gonna get my coat / And baby, you were meant to follow me / And I was gonna act surprised / Even though I’d know you wanted me”
Mit „John Hughes Movie“ zeigt Maisie Peters einmal mehr ihr Können im Songwriting, wodurch sie sich schon Fans wie Taylor Swift gemacht hat.
Im Musikvideo dazu rechnet sie aber nochmals viel brutaler mit der Männerwelt ab und lässt uns an einem Quentin Tarantino inspirierten Video teilhaben, das zusätzlich noch mit einer Cheer-Tanzperformance versehen wurde. Kurzgefasst: Blutige Spezialeffekte und Filmtraum treffen auf reales Leben. Man merkt, dass die junge Künstlerin bei diesem Dreh sichtlich Spaß hatte.
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