Empfehlung des Tages: Majan – Heartbreaks
Bereits im November 2022 startete Majan mit „Brille auf / Kate Moss“ seine Reihe an elektroaffinen Tracks. Auf den schweißtreibenden Beats vom Produzentenduo Killian & Jo sprach er vom schnellen Leben und inszenierte sich zum ersten Mal so richtig als Party-Draufgänger und Schnelle-Brillen-Träger: „Ja, ich will die ganze Welt / Nein, ich kenne keine Breaks / Jage Träume durch die Nacht / Mit Tempo tausend, Mann, ich pace.“ Diese neugewonnen Liebe für Techno-Beats und Abfahrt führte er im Dezember mit „Eiskalt“ passend kühlen Jahreszeit fort. Doch auch nach dem Jahreswechsel zeigt sich: Majan surft weiter auf der Techno-Welle.
Zwar heißt Majans neue Single „Heartbreaks“, doch nach einer tränenreichen Piano-Ballade klingt der Song keineswegs. Stattdessen hilft uns der Rapper gemeinsam mit Produzent Alle Hassen Montag mit einem ordentlichen Tempo über den letzten „Herzschmerz“ hinweg. Ähnlich wie das Cover-Artwork gestaltet sich nämlich auch der Sound von „Heartbreaks“ und gibt uns irgendwie Retro-Y2K/90er-Techno-Vibes. Diese nimmt Majan auch gleich im dazugehörigen Video mit auf, dass ganz im Stil des PlayStation-Klassikers „SingStar“ gestaltet ist.
Da macht es auch gleich viel mehr Sinn, wieso uns die Melodie zu Beginn des Songs ein bisschen bekannt vorkommt. Kennt ihr noch den Song „Laura non c‘è“ des italienischen Pop-Rock-Sängers Nek? Vermutlich eher nicht, doch der Track gehört zu diesen bekannten „Agathe Bauer“-Songs, bei denen man die Lyrics immer falsch versteht. Bei dem italienischen Lied verstehen viele Menschen in den Lyrics fälschlicher Weise „lauter Doofe, niemand gescheit“. Doch achtet beim nächsten Mal vielleicht weniger auf die Lyrics sondern auf die Melodie, denn die hat viellicht auch Majan für „Heartbreaks“ inspieriert.
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