Empfehlung des Tages: Makko – Prio
Verfolgt man ihn auf Instagram, könnte man meinen, Makko chillt gerade nur am Pool und lebt la dolce vita – sei ihm gegönnt! Denn nebenbei veröffentlicht er schließlich immernoch einen Banger nach dem anderen. Nachdem Ende Mai sein Album „Lieb mich oder lass es, Pt. 1“ erschien, kam im Juli schon ein neuer Song mit T-low und dem Produzenten-Duo Miksu / Macloud. Mit den beiden hat er auch schon die Erfolgssingle „Nachts wach“ gemacht, die ihn vergangenes Jahr in den Mainstream rückte.
Zuletzt kamen zwei Songs mit seinen Freunden von den Boloboys. Das Kollektiv besteht aus ihm und sechs weiteren Rappern/Musikern/Skatern, die sich vor paar Jahren zusammengeschlossen haben. Okfella und Beslik haben neben Makko heute auch jeweils eine Solo-Single veröffentlicht – viel los bei den Boloboys gerade.
So wie die Songs auf „Lieb mich oder lass es, Pt. 1“, ist auch „Prio“ ein verträumter Cloudtrap-Track, der sich sowohl textlich als auch musikalisch nahtlos an Lieder wie „Pueblo“ oder „P.S.“ anschließt. Darauf rappt er wieder von Beziehungen, die irgendwie nicht so laufen, wie sie sollten und flowt dabei über die lang gezogenen 808s und hypnotischen Samplen wie wir es von ihm gewohnt sind: „Sag‘ ihr: ‘Ich hab‘ so viel Stress‘ (Ah), sie sagt: ‘Ich auch, komm mal klar‘ / Baby, ja, ich küss‘ dein Herz (Ah), danke für den tollen Rat“.
Im Musikvideo von Jannik Dietz wird der Rapper von einer Nachtsichtkamera verfolgt, während er mit Freunden im Auto fährt, am Parkplatz oder vor dem Späti chillt – Makko macht sich nicht viel aus seinem Erfolg, so scheint es. Anstatt musikalisch weiter auf gute Laune Tracks wie „Nachts wach“ aufzusteigen, bleibt er bei dem, was ihm schon vor dem Hype gelegen hat. Wer lang genug dran bleibt, kriegt am Ende des Videos einen Hinweis: Part 2 von „Lieb mich oder lass es“ soll ab dem 4. Oktober vorbestellbar sein.
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