Empfehlung des Tages: Metric – „Crush Forever“
„Crush Forever“ von Metric fühlt sich an wie ein innerer Push mit Ansage. Frontfrau Emily Haines nennt den Track auf Instagram ihren „Liebesbrief an die starken Mädchen dieser Welt“ und genau so funktioniert er auch: wie ein Selbstgespräch, das plötzlich zur Ansage wird.
Die Lines „Have the best, but don’t be had / Don’t be scared of pain, you’ll bounce right back / Much stronger, sweeter than before / That’s us, go crush, go get what’s yours.” können wir uns direkt für unsere täglichen Affirmationen an den Kühlschrank hängen, oder direkt aufs Ohr holen.
Soundmäßig bleibt Metric sich treu, aber drehen das Ganze nochmal nach vorne: energiegeladener Indie-Rock mit Haltung, mit Bewegung, mit diesem Gefühl von „jetzt erst recht“. Kein Nostalgie-Trip, sondern eher: wir wissen, wo wir herkommen und genau deshalb gehen wir weiter.
„Crush Forever“ folgt auf „Time Is A Bomb“ und „Victim Of Luck“ und gibt einen weiteren Einblick in das kommende Album „Romanticize The Dive“ und das am am 24. April 2026 erscheint. Dafür sind Metric zurück nach New York gegangen, zurück ins Electric Lady Studio, zurück zu Produzent Gavin Brown – also zurück zum Anfang, ohne stehen zu bleiben.
Auch visuell zieht der Track durch: Das Musikvideo leuchtet in neon-lila und blauen Visuals, irgendwo zwischen 80s-Ästhetik und digitalem Manifest. Die Lyrics stehen im Fokus und wirken fast wie Statements, die man sich screenshotten will. Kein großes Storytelling, eher ein Vibe, der sich durchzieht.
Dieser Song ist also nicht nur ein echter Energy Boost, sondern auch ein kleiner Reminder daran, dass wir erobern sollten, was uns zusteht.
Diese und weitere Empfehlungen des Tages – kompakt in einer Playlist:
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: SSIO
Außerdem im Heft: Interviews mit badmómzjay, t-low, Magda, Paula Engels, fcukers, Betterov uvm. Außerdem große Reportagen über Kneipenkultur, Queer Rage und Essays!