Empfehlung des Tages: MOLA, SALÒ – Vielleicht bin ich dumm
„Vielleicht bin ich dumm“, fragt sich Mola immer wieder und stürzt sich dabei rein in den niemals endenden Teufelskreis zwischen Verliebtsein und Overthinking: „Ich denk den ganzen Tag an dich, ich glaube mir tut das nicht gut, denn ich denk viel zu viel“.
Während Mola in Selbstzweifeln versinkt, befolgt Featuregast Salz den Rat seiner Oma, das Denken lieber den Pferden zu überlassen, was schließlich auch dazu geführt hat, dem Gedankenstrudel zu entkommen: „Ich hab aufgehört mir selber zuzuhören“. Das wenige Nachdenken führt zu der frechen Nachfrage „Sag mal weinst du oder spuck ich beim Reden“, in Anlehnung an „Weinst du“ von Echt. So reiht sich das Feature also perfekt in die NNDW-Post Punk-Mischung von Salò ein, der erst Ende letzten Jahres sein drittes Album „Problemzone Mensch“ veröffentlich hat.
„Vielleicht bin ich dumm“ ist vielleicht die delulu-Antwort auf den NDW-Klassiker „Blaue Augen“ von Ideal, mit Molas selbstkritischem Eingeständnis, vielleicht doch zu viel Zeit mit Nachdenken zu verbringen und deswegen die eigene Intelligenz zu hinterfragen: „Ich dachte ich bin schlau, vielleicht bin ich dumm“.
Nach „Mama“, „Warmes Bier“ und „Liebe Brutal“ ist „Vielleicht bin ich dumm“ die vierte Single ihres kommenden Albums „Liebe Brutal“, was die Mola im November auf Tour präsentieren wird. „Liebe Brutal“, das Nachfolgealbum von „Das Leben ist schön“ und „Schnee im Sommer“ erscheint am 26. September 2025.
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