Empfehlung des Tages: Moli – Crying in the Swimmingpool
In den vergangenen vier Jahren Jahren hat uns die belgische Sängerin Moli mit nahbarer Popmusik überzeugt. Songs wie „On the weekend“ oder „Insomnia“ liefen im Hause DIFFUS rauf und runter – folgerichtig hat sie die Titel auch in wunderbaren Live-Sessions für uns performt. Einflüsse zieht Moli dabei vor allem aus ihrer Wahlheimat Berlin. All die hellen und dunklen Seiten der Stadt spiegeln sich auch im Facettenreichtum ihrer Musik wieder: Moli kann ebenso tolle LoFi-Indie-Songs auf Gitarre veröffentlichen und im nächsten Moment den großen Dance-Hit landen. Hierbei kommt ihr auch ihre „andere“ Tätigkeit zu Gute, denn neben ihrer Solo-Karriere hat sich Moli auch als Songwriterin einen Namen gemacht. Unter ihrem Klarnamen Molly Irvine hat sie an großen Pop- und Dance-Hits mitgewirkt, darunter zum Beispiel „Breaking Me“ von Topic und A7S, „Love to Go“ von Lost Frequencies oder „Overthinking“ von Zoe Wees.
Für ihren neuen Song „Crying in the Swimmingpool“ hat Moli nun mit dem norwegischen Produzenten Matias Tellez zusammengearbeitet, der unter anderem am weltweiten Erfolg von Girl in Red beteiligt ist. Molis neuer Song lebt von Herzschmerz, ist gleichzeitig aber ein empowernder Pop-Hit. Moli selbst sagt über den Song: „Klanglich wurde sehr von der Musik inspiriert, die ich als Kind gehört habe. ABBA, The Police, Prince, Queen, Eagles, Kate Bush, um nur einige zu nennen. Ich liebe es, mit Klängen aus den 70er Jahren zu experimentieren und ihnen moderne Wendungen hinzuzufügen.“
Molis Weg zur Musik
Ein Jahr Pause nach der Schule, Work and Travel, natürlich in Australien. Ein Schritt den viele Jugendliche machen, um sich zu orientieren und herauszufinden, wo sie hinmöchten mit ihrem Leben. Oder aber man weiß das schon und nutzt das „Gap Year“, um seinen Traum zu verfolgen. So hat es die belgische Newcomerin Moli gemacht – und seitdem nicht mehr aufgehört mit der Musik. Inzwischen hat sie diese Beschäftigung nach Berlin verschlagen, wo sie Inspiration für ihren Pop findet.
Schon während ihrer Kindheit und Jugend in der belgischen Kleinstadt hangelte sich Moli von einer musikalischen Disziplin zur nächsten, angefangen bei Violinenunterricht bis hin zu Chor und Musicals. Eine Karriere in der Musik wird zu ihrem Traum, nur wie sie es angehen soll, weiß Moli lange nicht. Klarheit bringt das Pausenjahr, das sie zum Tüfteln an ihrer Musik nutzt – eine Leidenschaft, die nach dem Jahr vollends entflammt ist. 2018 erscheint ihre Debüt-EP „Resume“ bei Majestic Casual und verschafft Moli mit einer beeindruckenden stimmlichen Range und elektronischem Pop-Unterbau erstmals Aufmerksamkeit.
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