Empfehlung des Tages: Moncrieff – How It Ends
Der in London lebende Singer-Songwriter Moncrieff verarbeitet mit seiner Musik seine Gefühle und Erlebnisse. Seine Pop-Musik mit Einflüssen aus Blues und Soul berührt seine Fans und bringt dem gebürtigen Iren schon früh internationale Aufmerksamkeit. Mit „How it Ends“ veröffentlichte er jetzt einen Song über eine verflossene Liebe. Die Single ist die erste Veröffentlichung seit seinem Album „selfcare“, das im März diesen Jahres erschienen ist
„How It Ends“ ist ein musikalisches Liebesgeständnis an eine Person, in die Moncrieff mit Anfang 20 verliebt war. Obwohl schon sieben Jahre seitdem vergangen sind, hängt er dieser Zeit noch nach: „So take me back to 21, we were all in / Kissin’ in the car, rain was pourin’ / And darling, even in the dark, you were happy then“. Unklar bleibt jedoch was die Beiden auseinander gebracht hat. Der Song ist durchwebt von einer Nostalgie und Emotionalität, die sich auch im Musikalischen zeigt. Die ruhige, vom Klavier gespielte Melodie, entlädt sich im Refrain mit mächtigen Percussions und Chören zu einem überschwänglichen Geständnis.
Der Blick vom Beifahrersitz
Auch das Musikvideo zum Song nimmt uns mit auf eine Zeitreise in die frühen 20er von Moncrieff. Es greift die Lyrics zu „How It Ends“ auf und spielt in einem Auto, auf einer Fahrt über eine Landstraße. Aus der Perspektive des Beifahrersitzes gefilmt, fühlt es sich so fast so an, als würde man selbst mit ihm und seinen Freund:innen Auto sitzen. Das Getanze auf der Rückbank, das Rumreichen einer Flasche Wein vom Supermarkt, die ganze Szenerie strotzt nur so von jugendlicher Leichtigkeit. Zu Beginn des Videos deutet die Überschrift „Part 1/2“ daraufhin, dass die Geschichte aus dem Auto in einer späteren Single weitergeführt wird. Vielleicht erfahren wir dann ja was zu Moncrieffs Liebeskummer geführt hat?
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