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Empfehlung des Tages: Monet192 – Forever

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Tagged: Monet192

Schon seit 2017 macht Monet192 Musik und ist in dieser Zeitspanne nicht nur zum etablierten Teil der Rap-Szene geworden, sondern hat zwischen technischen Skills und Pop-Hooks längst einen eigenen Stil gefunden. Diesen stellt er auch auf dem neuen Album „Electus“ mit dem melodischen Closer „Forever“ unter Beweis.

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Nur wenige Künstler:innen aus der benachbarten Schweiz schaffen es, über ihre Landesgrenzen hinaus zum Exportschlager in Deutschland zu werden. Monet192 gehört zu dieser auserlesenen Riege. Schon 2019 feierte der Rapper aus St. Gallen mit seinem Song „Papi“ gemeinsam mit Badmómzjay beachtliche Erfolge im deutschsprachigen Raum, eine Leistung, die er ein Jahr später als Feature auf Dardans „Hotel“ noch toppt. Aber Monet192 braucht keine Kollaborationspartner:innen um abzuliefern. 2020 erschien sein erstes Tape „Medical Heartbreak“, seither gab es mit „Four Seasons“ und „Champions Club“ sowie „Kinder der Sonne“ zwei Studioalben und eine EP.

Die Hustler-Mentalität hat der Rapper verinnerlicht, das zeigt schon der Umstand, dass nun mit „Electus“ die nächste Platte vorliegt. Wie so oft bei Monet bietet sein drittes Album ein kurzweiliges Hörerlebnis, das trotz großer Soundpalette dank seiner charakteristischen Stimme und der konsequenten Produktion von Maxe einen roten Faden hat. Durch die zwölf Songs zieht sich ein bemerkenswerter Sinn für Ohrwurm-Hooks, spannende Sample-Schnipsel und zeitgeistige Einflüsse von Jersey Club bis Drum ‘n’ Bass.

„Wir sind forever“

Am Ende der knapp 30 Minuten Spielzeit kommen wir bei „Forever“ an – einem Closer, der uns beseelt und entspannt aus einem Album entlässt, das durchaus auch emotionale Tiefpunkte beinhaltet. Aber am Ende steht die Gewissheit: „Wir beide kein Zufall, denn wir sind forever“. Eine simple Phrase, die als Hook gut funktioniert, in den gerappten Parts bietet Monet192 aber auch intime Einblicke: „Hab’ geschworen, dass ich die ganze Scheiße reduzier’ / Sind wir einmal ehrlich, ja, der Sex ist besser ohne Weed“. Dazu gibt es von Maxe, der im Lauf der Platte auch böse 808s und Mike Dean’sche Synth-Abenteuer liefert, einen sorglosen Gitarren-Beat. So bleibt nach „Forever“ ein Gefühl von „Alles wird gut“ – und ein wenig mehr Vertrauen in diesen Umstand kann uns gerade wohl allen nicht schaden.

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