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Empfehlung des Tages: Nia Archives – Off Wiv Ya Headz

Posted in: News
Tagged: Nia Archives

In den frühen 2010ern hat der Kino-Film „Project X“ für eine ganze Generation das Bild von eskalativen College-Parties geprägt und für neue Ansprüche gesorgt, was den absoluten Turn-Up angeht. Entscheidender Teil von diesem filmgewordenen Abriss ist auch der Soundtrack und ganz besonders A-Traks EDM-Hymne „Heads Will Roll“. Fast 15 Jahre nach deren ursprünglichem Release geht die Newcomerin Nia Archives diesen Song nun neu an und zerlegt ihn ihn in chaotischen Jungle-Beats. 

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Knapp verpasst

Geboren wurde Nia in Bradford, aufgewachsen ist sie aber in Leeds in Nordengland. Ihre Familie ist nur zum Teil britisch, die andere Hälfte ihrer Wurzeln führt nach Jamaika. So war von Anfang an ein Nährboden aus verschiedensten musikalischen Einflüssen gegeben: Reggae, Disco, Rap, Gospel und eben auch Jungle, ein Sound, der entscheidend von der jamaikanischen Community in Großbritannien geprägt wurde. Die goldene Ära dieser rasselnden Beats in Hochgeschwindigkeit hat Nia Archives, geboren 1999, knapp verpasst. Umso leidenschaftlicher arbeitet sie daran, sie zurückzuholen

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Heads will roll!

Ein entscheidender Beitrag dazu sind unter anderem ihre energetischen Live-Sets, aber auch ihre drei bisher erschienen EPs. Diese zeigen, dass Jungle und D’n’B eben durchaus auch auf den Kopfhörern auf dem Nachhauseweg funktionieren. Das gilt aber nicht für jedes ihrer Stücke – und damit wären wir bei „Off Wiv Ya Headz“ angekommen.

Die neueste Single des Nachwuchstalents bedient sich an einem Sample aus A-Traks „Heads Will Roll“. Das wiederum benutzt die Vocals und Synthies aus dem gleichnamigen Song der Yeah Yeah Yeahs – Sampleception, sozusagen! Schon A-Trak jagte den hymnischen Elektro-Pop damals ziemlich durch den Hecksler und zerhackte sein Material zu einem neuen Sound, der für die Party des Jahrhunderts in „Project X“ angemessen schien. Nia Archives treibt das nun auf die Spitze: Unter den fiepsigen Synthie-Stichen liegen nun chaotische Amen Breaks und fette 808s, die einmal über das Trommelfell walzen. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein „Project X: Reloaded“ – der Soundtrack dafür wäre auf jeden Fall schonmal gemacht.

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