Empfehlung des Tages: Noisy – Desire
Aus der Asche einer Indie-Band stieg ein neues Projekt auf: Noisy. Und auch wenn dieser Name anderes vermuten ließe, macht das Trio überaus melodischen Lärm. Eine Mischung, die so bunt ist, dass sie auch schon Acts wie Yungblud überzeugen konnte, Noisy für ihn Support spielen zu lassen. Einflüsse aus Electronica, Jungle oder Hip-Hop verbinden sich, um eingängige Hymnen des Eskapismus zu kreieren. Songs, die den Adrenalinrausch der Party feiern und auch genau dort stattfinden.
Rausch und Realitätsflucht
„Desire“ ist eben so ein Track. Kurz angebundene Raps in den Strophen über die Jagd nach der nächsten Droge betonen den Drang oder das „Desire“ nach Realitätsflucht. Ähnlich hektisch fühlt sich der Song an: Ständig ändert sich etwas, die Drums morphen von treibenden Four-to-the-floor-Kicks über plötzliches Hi-Hat-Gewitter bis zum Drum ’n‘ Bass-Rhythmus im Refrain. Dadurch wirkt diese Hook noch befreiender, wie der Höhepunkt des Rauschs.
„Das volle Noisy-Erlebnis“
Mit ihrer Musik wollen Noisy ihren Hörer:innen auch diesen Zufluchtsort bieten, etwa durch ihre einzigartigen Clubnächte. Diese kombinieren eine reguläre Live-Show mit einem Club-Set, wie es etwa DJs performen. „Wir sind irgendwie zwischen einer Band und einem Dance-Act angesiedelt und haben das Gefühl, dass wir nicht immer dazugehören. Wir wollen unser eigenes kleines Ökosystem schaffen, das es uns ermöglicht, unseren Fans näher zu kommen und ihnen das volle Noisy-Erlebnis zu bieten.“
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