Empfehlung des Tages: Nola Kin – The Table
Vier Songs hatte die Singer-Songwriterin Nola Kin erst veröffentlicht, als die Schweizer Indie-Folk-Band Black Sea Dahu ihre Landsfrau im Herbst des vergangenen Jahres bereits mit auf ihre Tour durch Deutschland nahm. Bald hat die Zürcherin etwas mehr Material für ihre Live-Auftritte. Zwei Jahre nach ihrer EP „Fallstreak“ soll nun im April eine zweite erscheinen.
Mit „Green Sleeve“ erschien im November bereits eine erste Vorab-Single. Nun ist mit „The Table“ ein weiterer Vorgeschmack raus – ein Song, der sich wie Nola Kins bisherige Arbeit irgendwo im Bereich Folk-Pop bewegt. Die Single fließt mit ihrem langsamen Tempo gerade zu vor sich hin, über die meiste Zeit nur getragen von ruhigem Gitarren-Sound und reduzierten Drums. Gegen Ende hält der Song mit einem fuzzy E-Gitarren-Solo allerdings einen kleinen Ausbruch bereit.
Nola Kin legt ihre Gefühle auf den Tisch
In dem Song bedankt sich Nola Kin bei einem Menschen, mit dem sie über alles reden kann. Oder um im Bild des Songtitels zu bleiben: Bei dem sie ihre Gefühle auf den Tisch legen kann. „Every inch of patience spent / Every ounce of care you send / Every little doubt you take / Every single blame you shake / You’ve been nothing but a friend / Oh honey thank you“, singt Nola Kin im Refrain.
Carla Felling, wie Nola Kin mit bürgerlichem Namen heißt, studierte an der Zürcher Hochschule der Künste Pop-Gesang und war vor ihrem Solo-Projekt in verschiedenen Bands aktiv, unter anderem als Background-Sängerin. Ihre Musik beschrieb sie in drei Worten mal mit „weit, windig und warm“. Die Beschreibung passt auch gut für ihre Single „The Table“.
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