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Empfehlung des Tages: Oehl – Arbeit

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Morgen ist der 1. Mai, der im deutschsprachigen Raum als Tag der Arbeit gefeiert wird und somit in der Vergangenheit zu einem Nationalfeiertag erkoren wurde. Es ist ein freier Tag, der für die Rechte der Arbeiter:innen steht und seinen Ursprung in den USA findet. 

Gerade die Arbeit nimmt einen großen Teil der gesamten Lebenszeit ein und prägt uns als Menschen. Genug Grund also auch das in der Musik zu thematisieren – abseits von den persönlichen Gedanken und Geschichten. Diesmal hat sich auch die Band Oehl, bestehend aus Ariel Oehl und Hjörtur Hjörleifsson dem Thema angenommen. 

Es ist der erste eigene Song nach ihrem gefeierten Debütalbum „Über Nacht“, an das sie heute musikalisch anschließen. Der Song „Arbeit“ wird getragen von dem typischen entspannten Oehl-Sound mit einer drängenden Bassline, der diesmal mit den dumpfen Tönen eines Saxofons verstärkt wird und in einem tanzbaren Outro seinen Ausklang findet. 

Im Musikvideo wird die Kritik an der Arbeit, die in den Lyrics deutlich mit Zeilen wie „Es ist eine Gabe / Sich zu übergeben / Und über die Jahre / Nicht umzufallen“ hervorgeht, eindringlich bebildert. Es beginnt damit, dass die Darsteller:innen einen typischen Büroalltag durchleben, als ein Vogel überraschend gegen die Fensterscheibe fliegt. Die Arbeit, die ihre Unterbrechung in dem Tod findet – eine sehr überspitze Botschaft, doch trägt sie in einer leistungsgetriebenen kapitalistischen Sichtweise einen wahren Kern. 

Am Ende kommen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu trauern und einander zu unterstützen. Es kann wohl als Hoffnung gedeutet werden, denn mit der Single „Arbeit“ wird auch eine neue Oehl-EP angekündigt, die den Namen „100% Hoffnung“ trägt. Anfang Juli wird das neue Mini-Album erscheinen und soll weitere gesellschaftskritische Themen aufgreifen. Wir sind schon mal gespannt, was uns hier noch erwarten wird und lassen uns von den Tönen entspannt in das Wochenende begleiten.  

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