Empfehlung des Tages: $OHO BANI – Nicht genug
Der neue $oho Bani Song beginnt auf ein paar wenigen Gitarrenakkorden und macht schnell klar, dass das kein weiterer Trap-Banger wird, sondern die Melancholie hochleben lässt. In „Nicht genug“ geht es um die Erwartungen der Eltern an die eigenen Kinder und dafür findet der Untergrund Rapper aus Wedding sehr ehrliche Worte.
$oho Bani zeigt die Filterblasen zweier Generationen auf, die geprägt sind durch erlernte Wertvorstellungen und Traditionen, aber genauso immer wieder im Konflikt sind, weil sie konträr zueinanderstehen. „Versteh’n uns nicht, aber die woll’n, dass wir versteh’n, Homie / Die gucken weg, aber die woll’n, dass wir sie seh’n, Homie / Die woll’n gerade Kids, sind Worte am verdreh’n, Homie / Die hab’n Probleme, sagen, wir sind das Problem, Homie“, heißt es daher im Text.
Man möchte sich damit vor allem Gehör verschaffen und die unterdrückten Schreie gehen dabei direkt unter die Haut. Ein Nutzer bringt es dabei auf den Punkt: „$oho trifft mit seiner Musik immer ins Herz.“ und dem können wir hier nur zustimmen.
DIFFUS Untergrund mit $oho Bani
Wer jetzt noch mehr zu dem Berliner Newcomer wissen möchte, kann sich gerne die DIFFUS Untergrund Folge mit Miriam aus dem letzten Jahre zu Gemüte führen, denn dort gibt $oho Bani noch mehr ganz persönliche Einblicke in sein Tun.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.