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Empfehlung des Tages: Ólafur Arnalds feat. JFDR – Back To The Sky

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Seit mehr als zehn Jahren ist das isländische Ausnahmetalent Ólafur Arnalds nun schon als Komponist, Musiker und Produzent im Musikgeschäft tätig und hat sich in dieser Zeit zu einem der fähigsten jungen Komponisten der Welt entwickelt. Mit seinem Talent und einem neo-klassischen Stil deckt Arnalds ein weites musikalisches Spektrum von Electronica bis Minimalismus ab und erhielt damit schon die Chance, Hollywood-Filme wie “Die Tribute von Panem – The Hunger Games” musikalisch zu vertonen. Vor wenigen Tagen erschien Arnalds achtes Studioalbum „some kind of peace“ – ihm zufolge sein bisher persönlichstes Album. Was bedeutet es, lebendig zu sein? Wie viel Mut erfordert es, verletzlich zu sein und zu bleiben? Und welche Bedeutung haben Rituale für unser menschliches Leben? Genau diesen Fragen stellt sich der talentierte Komponist auf seiner aktuellen Platte, die nach ihrem Vorgänger „re:member“ weniger elektronisch und dafür sehr viel nahbarer und organischer klingt. Thematisch geht es in „some kind of peace“ um Liebe und darum, keine Angst vor ihr zu haben. “Es ist so persönlich, dass ich immer noch versuche, die Worte zu finden, um darüber zu sprechen”, sagt Arnalds. “Ich hielt es für wichtig, dass das Album meine Geschichte auf eine sehr ehrliche Art und Weise erzählt. Dieses Album liegt mir viel näher am Herzen als alle anderen.” Der Komponist „erzählt“ allerdings auf seine ganz eigene Art und Weise: Und zwar mit einzelnen Tönen, Akkorden und Stimmungen, denn Vocals sind auch auf diesem Album rar gesät. Einer der insgesamt drei Feature-Tracks trägt den Titel „Back To The Sky“ und entsteht in Kooperation mit der isländischen Multiinstrumentalistin Jófríður Ákadóttir, die mit ihrem Soloprojekt JFDR seit 2017 sphärischen Singer-/Songwriter-Sound veröffentlicht. In „Back To The Sky“ verleiht sie dem recht düsteren, maschinell klingenden Instrumental durch ihre verletzliche Stimme eine willkommene Gegensätzlichkeit, die durch den Klang sanfter Streichinstrumente ergänzt wird und den Song, der schon im August 2020 als Single-Auskopplung des Albums erschien, zu einem Highlight auf „some kind of peace“ macht.

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