Empfehlung des Tages: OSWALD – wie es war
Dass der Sommer in diesem Jahr nur eine Woche anhalten sollte, stand wohl auf keinem Bingozettel. Das Künstlerkollektiv Oswald ruft mit seiner neuen Single „wie es war“ die Sommergefühle aus den letzten Jahren zurück ins Gedächtnis.
Mit ihrer Mischung aus Indie-Pop und melodischem Techno malt das Berliner Kollektiv ein Bild von tanzenden Menschen im Sonnenuntergang. Dabei transportieren sie das Gefühl, man könne die Zeit für immer festhalten. Diese melancholischen Sommervibes entstehen durch die stimmungsvolle Produktion mitsamt bebenden Synths und einem Beatdrop, der wie gemacht ist, für sommerliche Open-Air-Partys.
Auf den energiegeladenen Beat singen Oswald: „Vergänglichkeit ist was uns treibt / es wird schon hell doch wir gehen noch nicht heim / Vergiss den Ort, vergiss die Zeit / doch vergiss nicht, wie es war“. Mit Zeilen wie diesen und dem Deep House-Charakter des Tracks, klingt der Song wie eine nostalgische Hommage an die Mid-2010er-Ära sentimentaler Dance-Pop-Songs à la „Prayer in C“ und Co.
Oswald knüpfen mit ihrer jüngsten Veröffentlichung „wie es war“ direkt an der Vorgängersingle „lös mich auf“ an. Mit viel Liebe fürs Detail und der Atmosphäre, die sie durch ihre Songs entstehen lassen, beweist das Berliner Quartett: Sie sind gekommen, um zu bleiben!
Alle weiteren Empfehlungen gibt es hier:
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.