Empfehlung des Tages: Pabst – Limbo No. 5
Schon mit ihrem Song „twenty three“ haben Pabst gemeinsam mit Blush Always gezeigt, wie vielseitig ihr Punk ist. Auf der neuen Single „Limbo No. 5“ beschäftigen sich Pabst mit einer Art zwischenweltlichem Wartezimmer. Ein Ort, der kein richtiger Zustand ist, eher ein Raum, in dem man kurz mal festhängt. Auf den man zurückblickt und merkt: Der große Plan für das eigene Leben besteht nun mal auch aus Fehltritten. Im Musikvideo zu „Limbo No. 5“ wippen Pabst mit dem Kopf und zeigen uns, wie wohl sie sich in hüpfendem Publikum fühlen. Am Ende schleicht sich im Video eine vermeintliche Erschöpfung ein, die dann schließlich doch in freundlichem Geraufe endet.
Das Berliner Trio bleibt sich seinen punkigen Gitarren treu. Mit verzerrt klingendem Gesang und übersteuertem Instrumental leiten Pabst durch „Limbo No. 5“. Eingängiges Schlagzeug und packende Lyrics sorgen auf dem Song für eine regelrechte Explosion. Pabst spannen auf „Limbo No.5“ den Bogen von behutsamen Klängen hin zu Synth-Geschrei samt Hardcore-Drop. Die Zurückhaltung muss also für die Moshpit-Warriors weichen.
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