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Empfehlung des Tages: Panda Lux – Therapie

Posted in: News
Tagged: Panda Lux

Sich einzugestehen, dass es einem seit Wochen schlecht geht und man Hilfe braucht, ist wohl eine der größten Hürden in unserer Leistungsgesellschaft. Mittlerweile ist Therapie durch Künstler*innen wie Billie Eilish, Arlo Parks oder Harry Styles in der Popkultur angekommen und dadurch irgendwie (zum Glück!) cool geworden ist. Dennoch war es lange (und ist es teilweise noch immer) umso schwieriger sich einzugestehen, dass es so nicht weiter gehen kann, während alle um einen herum vermeintlich „gesund“ sind. Von dieser schwierigen Lebenskrise und der stigmatisierenden Einteilung in „krank“ und „gesund“ handelt der neue Track „Therapie“ der Indie-Band Panda Lux.

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In diesem sehr persönlichen Track geht es keineswegs darum, dass man keine Therapie braucht – eher im Gegenteil. „Therapie“ handelt davon, dass der Gefühlszustand einer schweren Depression den Blick so vernebeln kann, dass man zwar nächtelang nicht mehr schlafen, aber trotzdem keine Hilfe annehmen kann. Dass aber Medikamente und Therapie in bestimmten Situationen das Licht im dunklen Tunnel sein können, besingt die Schweizer Band mit: „Nimm die roten und weißen / Die Therapeutin wird schon nicht beißen / Serotonin schmeckt gar nicht süß / Werd langsam taub und begrüß / mein neues Ich / Neues Ich“.

Der Track wurde live aufgenommen mit 12-String-Gitarre, Bass, Drums und Akkubohrer – was die Schmerzlichkeit einer solchen Lebensphase und das bohrende Nachfragen des Umfelds widerspiegelt. Mit „Therapie“ tragen Panda Lux sehr ehrlich die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen nach außen und erinnern damit auch an Akzeptanz und Sanftheit gegenüber sich selbst – in jedem Zustand.

Alle weiteren Empfehlungen gibt es hier:

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