Empfehlung des Tages: Peggy Gou, Lenny Kravitz – I Believe In Love Again
Gerade wenn man meint, Peggy Gou und ihren luftigen Disco-House-Entwurf durchschaut zu haben, kommt die Produzentin und DJ mit etwas ganz anderem um die Ecke. Ihre neue, sinnliche Single „I Believe In Love Again“ kommt mit rollenden Breakbeats aus den 90ern, passt also nur, dass als Featuregast niemand geringeres als Lenny Kravitz mit an Bord ist.
Spätestens seit ihrer Breakthrough-Single „It Makes You Forget (Itgehane)“ ist Peggy Gou mit ihrer einzigartigen Mischung zwischen Disco, House und Pop ein fester Bestandteil der Dance-Szene und bespielte als erste koreanische DJ das Berghain. Auf ihren Stücken singt Peggy Gou auf Englisch oder Koreanisch – aber ihre Grooves sprechen vor allem Körpersprache. Das galt auch für „It Goes Like (Nanana)“, ihrer letzten Single, mit deren sorglosem Deep House-Sound sie mühelos ihre bisherigen Erfolge in den Schatten stellte und einen ernstzunehmenden Sommerhit auf die Dancefloors brachte.
Sinnliche Liebesbekenntnis
Daran knüpft die Wahlberlinerin nun mit einer etwas anderen Nummer an. „I Believe In Love Again“ verzichtet auf die üblichen Four-To-The-Floor-Rhythmen, sondern basiert auf einem nicht weniger rhythmischen Breakbeat und einer ansteckenden 90s-Bassline. Star der Show ist hier auf jeden Fall Lenny Kravitz, ein zugegebenermaßen überraschender Featuregast, dessen sinnliche Kopfstimme sich förmlich über den Beat ergießt. War „It Goes Like (Nanana)“ noch der unangefochtene Sommerhit für den kollektiven Rave, so ist „I Believe In Love Again“ der Sound für Stunden der Zweisamkeit – wo wir wieder beim Thema Körpersprache wären.
Hier gibt’s täglich neue Songempfehlungen:
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.