Empfehlung des Tages: Philine Sonny – In Denial
Nicht wahrhaben wollen, was gerade im Leben passiert ist und lieber in eine bröckelnde Traumwelt versinken, in der alles noch ein Ordnung scheint – genau diesen Schutzmechanismus beschreibt Philine Sonny in ihrer neuen Single „In Denial“.
„I’m in denial / and everything’s alright / No face in the crowd and nobody I wish it could be / No bed I wish I could sleep in, you’re no one to me“: Das Lyrische Ich belügt sich selbst und flieht im Video zum Track nach Austin, Texas, um nicht wahrhaben zu müssen, dass die Dinge eben nicht so sind, wie gewünscht.
Philine Sonny sagt über ihren Track: :„Es zeigt den Schmerz, der entsteht, wenn hoffnungsvolle, jugendliche Beharrlichkeit von der Erkenntnis überschattet wird, dass manche Dinge einfach nicht sein sollen. Es ist auch eine Erinnerung daran, dass Wut ein notwendiger Schritt ist, um zu lernen, wie man für sich selbst einsteht.“
Auf Soundebene fährt sie zu hymnischer Größe auf und erinnert mit gitarrengetriebenen, epischen Hooks an Kollegen wie Sam Fender. Der Bass und die weiche Stimme der Sängerin dominieren in dem Track, der ein Fünftel der EP „Invader“ bildet. In dieser fasst die Sängerin ihre über die letzten Monate erschienenen Singles wie „Drugs“ oder „Stranger In Your Livingroom“ in einem Werk zusammen.
Hier gibt’s täglich neue Songempfehlungen:
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.