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Empfehlung des Tages: Philip Brooks – I’m so in love with all of my friends

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Der Londoner Singer-/Songwriter Philip Brooks ist ein weiterer talentierter Verfechter des immer populärer werdenden Genres Bedroom-Pop. Während der Künstler in englischsprachigen Musikmagazinen schon ein fester Teil der Indie-Szene ist, erregte er hierzulande bisher relativ wenig Aufmerksamkeit. Zeit, das zu ändern, denn die tagträumerischen Songs des in Deutschland geborenen Musikers sind nicht nur für Philip ein Medium, seine persönlichen Erlebnisse zu verarbeiten, sondern bieten auch für HörerInnen ein extrem hohes Identifikationspotenzial. „Ich schreibe Songs über Probleme psychischer Gesundheit“, verrät der Wahllondoner dem englischsprachigen Celebrity-Magazin „CelebMix“, „meine anhaltende Geschlechtsidentitätskrise und das Gefühl, dass ich immer viel zu viele Dinge auf einmal empfinde“. Erst vor kurzen gibt der Sänger bekannt, dass er sich als nicht-binär, also weder ausschließlich männlich noch weiblich, identifiziert. Seine aktuelle Single „i’m so i love with all of my friends” entsteht Anfang dieses Jahres, in der Zeit des Lockdowns. Philip verbringt diese schwierige Zeit in Deutschland bei Verwandten im ländlichen Raum, der ihm die Freiheit gibt, sich nahezu frei zu bewegen und Zeit zu finden, um an Songs weiterzuarbeiten. Für „i’m so i love with all of my friends” haucht der Künstler einer Demo aus dem Jahr 2019 wieder neues Leben ein und schreibt einen Song, der sich mit platonischer Liebe beschäftigt: „Das Gefühl, in den letzten Monaten sowohl emotional als auch körperlich von meinen Lieben distanziert zu sein, hat mich dazu veranlasst, darüber nachzudenken. Das Schreiben dieses Liedes hat mir geholfen, zu manifestieren, dass es in Ordnung ist, Menschen platonisch tief zu lieben.“ Der verträumte Track lebt von rhythmischen Drum-Pad-Schlägen und der jugendlich-sehsuchtvollen Stimme des Songwriters, so dass er einem sanften, eskapistischen Charakter erhält.

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