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Empfehlung des Tages: PinkPantheress – Capable of love

Posted in: News
Tagged: PinkPantheress

PinkPantheress ist streng genommen selbst noch eine Newcomerin, trotzdem hat sie dem Pop-Zeitgeist ihren Stempel aufgedrückt wie wenige andere. Seidige R&B-Vocals und Lo-Fi-Breakbeats aus dem Jungle-Kosmos hören wir immer häufiger, seit die Musikerin aus London mit dieser Mischung 2021 durchgestartet ist. Nachdem sie mit Ice Spice und „Boy’s a Liar Pt. 2“ eine der vielleicht stärksten Collabs in diesem Jahr veröffentlicht hat, geht es nun auf zu neuen Ufern: PinkPantheress kündigt ihr Debütalbum „Heaven knows“ an für den 10. November 2023 an. Gleichzeitig präsentiert sie mit der Single „Capable of love“ einen ausgereiften Sound.

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Große Ambitionen

Eine große Stärke von PinkPantheress war auf ihrem Mixtape „to Hell with it“ die Bedroom-Pop-Ästhetik. Alles klang intim, kaum fertig produziert und schlicht arrangiert – meist nur ihre hypnotische Stimme auf nostalgischen Drum ‘n’ Bass-Samples. Dass sie auch für ausgefallenere Produktionen zu haben ist, zeigte die Newcomerin kürzlich mit „Angel“, ihrem Beitrag zum „Barbie“-Soundtrack, sowie der eigenen Single „Mosquito“. Auf diesen Songs schlägt sie eine neue Richtung ein, die sie nun mit der Veröffentlichung von „Capable of love“ weiter erschließt.

Die vier Wände ihres Schlafzimmers lässt PinkPantheress hier spürbar hinter sich und strebt einen ambitionierten, großen Pop-Sound an. Ihre Stimme ist nicht mehr so nah an uns dran, sondern schwebt förmlich in überirdischen Sphären. Die Spielzeit von beinahe vier Minuten gipfelt schließlich in einem shoegazigen Ausbruch und einem überraschend experimentellen Outro, das sogar einen James Blake von den Socken hauen würde.

Dazu präsentiert sich PinkPantheress auf dem Cover im perlweißen Kleid, ein symbolische Taube über ihrem Kopf. Eine passende Visualisierung für das kommende Album „Heaven knows“ – und noch dazu ein ästhetischer Gegensatz zum Horror-Look von „To Hell With It“. PinkPantheress bricht in eine neue Ära auf und lässt uns mit Appetizern wie „Mosquito“ und nun auch „Capable of love“ an ihrer Entwicklung teilhaben.

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