Empfehlung des Tages: piya – Panna Cotta
„Digitaler Chanson“. So betitelt es die Musikerin selbst, was sie da macht. Genregrenzen werden gesprengt. Gegensätze zusammengebracht. In einem Interview mit „Mannheimer Morgen“ sagte Piya einmal, sie versuche die Normen zu brechen. Raus aus den Zwängen. Und das merkt man im besten Sinn. Wenn man die Musik von Piya hört, wird es definitiv nicht langweilig. Das zeigt sie auch wieder in ihrem neuen Song „Panna Cotta“.
„Rote Striemen auf Panna Cotta Haut.“ Piya vereint sanften Gesang mit feministischer Aussagekraft und melodischem Tiefgang. „Panna Cotta“ ist ein emotionaler, verletzlicher Song über die Freiheit. Die Newcomerin spielt mit der Naivität und verpackt darin den freien Willen. „Komm sag der Freiheit, Zucker ist gesund“, singt sie. Auch wenn das natürlich kompletter Unsinn ist. Denn, dass Zucker erstmal nicht das gesündeste Lebensmittel ist, weiß ja jedes Kleinkind. Trotzdem scheint sie damit einfach sagen zu wollen: Ich hab einen freien Willen und wenn ich mir sagen will, dass Zucker gesund ist, dann habe ich dazu die Freiheit. Am Ende kann einem niemand was vorschreiben. „Komm sag der Freiheit, sie darf auch glücklich sein“!
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