Empfehlung des Tages: Queenwho – Black Queens
Wer genauer in Erfahrung bringen will, who diese Queen ist, hat dafür bisher noch nicht viel Musik online zur Verfügung. Die vier Songs sind aber so aussagekräftig, dass man sich diese Frage gar nicht mehr stellen muss: Die Bremer Rapperin Queenwho bringt aktuell frischen Wind in die von weißen cis-Männern dominierte Hip-Hop-Szene, mit Texten, die genau gegen dieses Ungleichgewicht und alle Vorurteile schießen. Auf drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Spanisch), damit die Message auch wirklich ankommt.
„Black Queens“ ist so etwas wie die Essenz dessen, wofür Queenwho steht. Über Klavierakkorde und 808s setzt sie ein klares Statement zum Empowerment von FLINTA* und BIPoC, redet über den Alltagsrassismus und -sexismus, den sie jeden Tag erfährt: „Mein Lebenslauf wie aus dem Bilderbuch / Hätten sie kein Foto, dann würden sie mich aussuchen“.
Die letzte „Stage“
Die Selbstsicherheit, die der Song ausstrahlt, wird nochmal durch die Tracklist ihrer dazugehörigen EP unterstrichen, die am 21. April erscheint. „7 Stages of a Black Queen“ ist ein Konzeptwerk über Selbstzweifel und tägliche Struggles, eine persönliche Reise, dessen letzter Track und damit auch letzte „Stage“ eben „Black Queens“ ist. Am Ende dieser Reise steht Queenwho als gestärkte Frau da, die mit dem Song gezielte Kritik und stolzes Empowerment ausübt. „Wir sind kein Schatten, sondern Licht, das die Bäume erhellt.“ Slay, queen!
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