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Empfehlung des Tages: Rahel – Schaffner

Posted in: News
Tagged: Rahel

Die Songs von Rahel sind besonders, manchmal auch merkwürdig, als kämen sie von einem anderen Planeten oder einer Märchenwelt, aber mit Sicherheit nicht aus Österreich, wo die Newcomerin eigentlich lebt. Ihre neue Single „Schaffner“ ist wieder so ein Stück, dass uns an einen anderen Ort transportiert und die Fantasie schweifen lässt. 

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„Ich bin noch nicht müde, nein, nein / Ich sage diesem Himmel: Das kann noch nicht alles sein!“, singt Rahel mit verzücktem Lächeln auf den Lippen, getaucht in das Blau der Dämmerung, während um sie herum im Musikvideo zum Song Miniatur-Züge ihren Fahrplänen nachgehen. Vielleicht sind es auch keine Miniatur-Züge und Rahel ist einfach rießengroß, so oder so: Schon diese ersten Sekunden von „Schaffner“ klingen wie aus dem Bilderbuch. Schnitt, Rahel ist in einem der Züge, wieder normalgroß, mit dabei frische Indie-Gitarren: „Du bist schön, ich bin extrem / Zusammen könnten wir vielleicht der Sterblichkeit entgehen“.

Der Zug von Rahels „Schaffner“ scheint tatsächlich Richtung Unsterblichkeit zu fahren oder zumindest irgendwohin, wo es schöner ist als hier, wo Frauen im stehen pinkeln, Gender egal sind und misogyne Denkweisen nichts verloren haben. Ob all das einfach umsetzbar ist, ist egal, so egal, wie dass man im Bahnhof King’s Cross auch nicht einfach gegen eine Wand laufen kann, um zum magischen Hogwarts Express zu gelangen. Was zählt ist die grenzenlose Fantasie und an der mangelt es Rahel nicht, während sie über die verträumte Indie-Pop-Produktion von Rehen auf dem Dach, rosa Schnurrbärten und einem Meer aus Wein singt. Alles könnte so einfach sein – und für die drei Minuten Spielzeit von „Schaffner“ ist es das auch.

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