Empfehlung des Tages: Ro Bergman – Skin
Mit „Skin“ veröffentlicht Ro Bergman die dritte Single aus seinem kommenden Debütalbum „SAUM“, das am 11. September erscheint. Nach „Start“ und „No Mistakes“ führt der österreichische Songwriter seine bisherige Linie weiter: Indie-Rock kombiniert mit sensiblem Pop, zwischen Aufbruch und dem Punkt, an dem man merkt, dass Weglaufen manchmal weniger Flucht als Vorwärtsbewegung sein kann. Produziert wurde der Track von Vincent Eder, gemischt von Nikodem Milewski und gemastert von Dave Kutch.
Inhaltlich geht es in „Skin“ um das, was unter der Oberfläche sitzt: alte Rollen, neue Haut, Narben, die man nicht mehr verstecken kann. In den Lyrics läuft Bergman im Kreis, verliert sich im Dunst, hält aber trotzdem an dem Ziel fest, am Ende den eigenen Platz zu finden. Mit Zeilen wie „There’s something under my skin/ I’m so done pretending/ Don’t ask me where I’ve been/ not sure you can stand it“ macht er klar, wie widrig der Prozess der Selbstfindung sein kann. Bergman bleibt trotzdem kompromisslos: Manchmal muss man eben erst etwas loswerden, um wieder bei sich anzukommen.
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