Empfehlung des Tages: Romy – She’s On My Mind
Romy Croft hat ihr Debütalbum „Mid Air“ gedroppt – doch obwohl sie mit dieser Veröffentlichung endlich ihr erstes Solo-Projekt an den Start bringt, ist die Musikerin natürlich längst ein fester Bestandteil der Musik-Welt. Als Mitglied der Londoner Indie-Alternative-Formation The xx prägte sie gemeinsam mit Oliver Sim und Jamie xx vor allem in den 2010er Jahren entscheidend den Indie-Sound einer ganzen Generation. Das legendäre Cover ihres Debütalbums „xx“ sowie dessen Song „Intro“ war aus sämtlichen Tumblr Feeds nicht mehr wegzudenken. Bald soll es wieder neue Musik aus dem Hause The xx geben, doch bis es soweit ist, probieren sich die einzelnen Member eben mit eigenen Projekten aus. So legte beispielsweise Bandkollege Oliver Sim bereits im letzten Jahr ein ziemlich starkes Solo-Debüt hingelegt und jetzt zieht Romy eben nach.
„Mid Air“ klingt nach melodiösem Elektro-Pop – irgendwie nostalgisch, irgendwie melancholisch, aber trotzdem immer tanzbar. Diese flatternden Synthies und Dance-Beats, mit denen sich Romy hier umgibt erinnern dabei manchmal sogar an einen ganz bestimmten anderen Artist, der gerade steil geht: Die Rede ist natürlich von Fred again.., der neben Stuart Price tatsächlich sogar einen Großteil von „Mid Air“ produziert hat und dessen Handschrift man durchaus heraushört.
Einer unserer Favoriten vom Album ist „She’s On My Mind“: Ein – wie der Titel bereits verspricht – musikalisch gewordener Tagtraum, der vom Verlangen und Begehren handelt. „She’s on my mind / Every hour of every day / The things we could do / Oh, it takes my breath away “ Romy fängt so selbstverständlich und leicht das Gefühl des Verliebt-Seins ein, ohne sich dabei ihn kitschigen Floskeln zu verlieren. Gepaart mit einem catchy Disko-Beat und einer Synth-Melodie, die sich sofort ins Ohr geht, ist der Track perfekt und dafür gemacht sorglos und mit einem beschwingten Gefühl durchs eigene Wohnzimmer oder über die nächste Tanzfläche zu tanzen.
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