Empfehlung des Tages: RY X & Ólafur Arnalds – Oceans
2013 war er in aller Munde – oder passender ausgedrückt: In aller Unterbewusstsein. Nachdem der australische Künstler Ry Cumming alias RY X 2012 sein selbstbetiteltes Debüt-Album veröffentlicht und daraufhin merkt, dass seine Musik den Bezug zu ihm selbst verloren hat, begibt sich der Musiker auf eine Art Selbstfindungstrip, um seiner Musik wieder mehr Persönlichkeit und Charakter einzuhauchen. Das Ergebnis erscheint 2013 auf Ry’s ersten EP „Berlin“, dessen gleichnamiger Tracks als Werbesong für Sony sowohl die deutschen als auch die britischen Single-Charts erobert und durch das Unterbewusstsein der FernsehzuschauerInnen geistert. Bis heute ist „Berlin“ mit über 125 Mio. Streams auf Spotify einer der meist gestreamtesten Track von RY X. 2015 – zwei Jahre nach dem Erfolg des Werbesongs – erobert der Australier weitere HörerInnen mit der emotionalen und tiefgründigen Ballade „Howling“, die in gemeinsamer Zusammenarbeit mit Produzent Frank Wiedermann entsteht. Anfang dieses Jahres erscheint mit „Oceans“ ein weiterer gefühlvoller Feature-Track in typischer RY X-Manier. Die Single entsteht in Kooperation mit dem isländischen Ausnahmetalent Ólafur Arnalds, der seit mehr als zehn Jahren im Musikgeschäft als Komponist, Musiker und Produzent tätig ist und als einer der fähigsten jungen Komponisten der Welt gilt. Mit seinem Talent und einem neo-klassischen Stil deckt Arnalds ein weites musikalisches Spektrum von Electronica bis Minimalismus ab und erhielt damit schon die Chance, Hollywood-Filme wie “Die Tribute von Panem – The Hunger Games” musikalisch auszustatten. „Oceans“ ist ein Rhythmus-getriebener Track, der die Stärke der beiden Musiker unverwechselbar in den Vordergrund stellt. RY X sinnliche Stimme schwebt über die für Arnalds typischen Klavierakkorde und ergänzt diese mit sphärischen Percussions und Sythesizern. Bereits 2018 veröffentlicht der isländische Komponist übrigens den Song „ypsilon“, der als Grundlage für „Oceans“ dient. Fun Fact: Im Herbst 2020 diente die melodische Nummer auch als Soundtrack der aktuellen Staffel der Jugend-Web-Serie „Druck“.
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.