Empfehlung des Tages: Savi Kaboo – Soulmate
Seit ihren ersten unabhängigen Veröffentlichungen im Jahr 2020 hat Savi Kaboo ein bemerkenswertes Tempo vorgelegt: Bis Juli 2026 sind knapp 130 Songs zusammengekommen. Die Wiener Musikerin mit US-amerikanischen und ägyptischen Wurzeln bewegt sich dabei zwischen Indie-Pop, R&B, Hip-Hop und Drum’n’Bass, zusammengehalten von ihrer markanten Stimme. Dass dieser Ansatz längst sein Publikum findet, zeigen unter anderem mehr als 600.000 Streams für „Blinded“.
Auf „Soulmate“ verbindet Savi Kaboo sehnsüchtige Strophen mit einer eingängigen Pop-Hook. Wie der Titel schon vermuten lässt, erzählt der Song von zwei Menschen, deren Verbindung auch dann bestehen bleibt, wenn sich ihre Wege zeitweise trennen: „Now, I think you’re my soulmate / hope it isn’t too late / I’m sorry that I ran away“. Ein Song über’s Loslassen und Wiederfinden, von räumlicher Distanz und dem Vertrauen darauf, dass manche Menschen dauerhaft ein Teil des eigenen Lebens bleiben.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.