Empfehlung des Tages: SERPENTIN – Eskapismus
Nach der Vorgängersingle „Velours“, die von gegenseitigen Extremen geprägt war, zieht es Serpentin jetzt in den „Eskapismus“. Den Zwiespalt zwischen der Realität und der inneren Gefühlswelt bringt Serpentins raue, starke Stimme gemeinsam mit explosiven Synthesizern und Bässen zum Ausdruck. Damit entkommt Serpentin der realen Welt und entzieht sich den Problemen der Realität. In dynamischen Rhythmen und Serpentins klaren Worten kann man sich beim Hören im Eskapismus verlieren.
„Da wo ich gehe wachsen Nachtschattengewächse / Gespenster wollen mich holen, doch ich bin eine Hexe“. Die Musikerin vermittelt glaubhaft, wie es sich anfühlt in der Schwebe zu hängen und sich unsicher, missverstanden und verloren zu fühlen. Serpentin schafft es mit ihren Worten, das Gefühl von Realitätsflucht echt und nah einzufangen. Ihre Texte sind dabei voller Wucht und Gefühl. Und auch musikalisch bleibt sich Serpentin treu und ist souverän und ehrlich mit der Zeit in ihren Sound gewachsen. „Eskapismus“ zeigt, wie sehr Serpentin in den letzten Jahren an ihrem Sound geschliffen hat. Die neue Single wird dadurch unumgänglich Teil von Serpentins musikalischem Werk.
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