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Empfehlung des Tages: Shoki – Filme

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„Lasst euch shokieren“ heißt es in der Spotify-Bio der Tiefbasskomando-Rapperin Shoki. Es reicht schon ein paar Sekunden von ihrem neuen Song „Filme“ anzuhören, um zu merken, dass diese Einladung keine Übertreibung ist: „Ich will kratzen / Ich will beißen / Ich will meine Beine spreitzen / Will dir deine Hose ausziehen / Und dann dein Shirt zerreißen“. Auf den bouncy Beat beschreibt Shoki so explizit wie und wann und wo sie mit einer Person Sex haben will, dass man sich an mancher Stelle fühlt, wie ein Eindringling, dessen Ohren das ganze niemals hätte erreichen sollen. Jetzt könnte man ihr natürlich vorwerfen, dass sie sich selbst sexualisiert, oder „billig“ ist, bla bla bla.

Im Chorus nimmt sie es solchen Kommentaren schon vorweg: „Du bist ein guter Fick / Ich mach daraus einen Hit“. Frauen wurden und werden seit jeher von Männern für deren Profit sexualisiert – dann können sie sich auch genauso gut für ihren eigenen sexualisieren. Im Musikvideo stellt Shoki Old-School Cam-Girl-Aesthetics nach, performt anzüglich auf dem Stepper und mit ihren Boxhandschuhen. Shoki ist sexpositiv, selbstbestimmt und macht was sie will. Ein Kommentar auf Insta heißt „Haramstufe Rot“ and we are here for it!

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