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Empfehlung des Tages: Shout Out Louds – Sky and I

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„Ein Song über die dünne, dünne Linie“ – so der Kommentar unter dem neusten Song „Sky and I“ der Band Shout Out Louds. Gemeint ist dieser schmale Grad auf dem Weg zum Verliebtsein, in dem das kleinste Detail ein vollkommen gegenteiliges Gefühl bewirken kann. Dies hat sich die schwedische Indie-Rock Band zum Anlass ihrer neusten Veröffentlichung „Sky and I“ genommen. Eine emotionale Single, die gleichzeitig den ersten Vorgeschmack auf das langersehnte sechste Album der Band bietet.

„Sky And I“ ist ein Song, der auf vollkommen ruhige und doch intensive Art einen besonderen Moment einfängt. Wenn man gerade glücklich mit sich und einer geliebten Person ist, aber genau weiß, dass die Stimmung jederzeit kippen kann – was die Situation nur noch mehr verzaubert. Die beiden Stimmen der Sänger:innen harmonieren perfekt miteinander, sodass eine dichte Atmosphäre entsteht. Damit steht „Sky And I“ beispielhaft für das gesamte kommende Werk „House“, das am 18. Februar erscheinen wird. Laut Band soll es ihr bisher intimstes und rauestes Werk werden – um dem frustrierenden Alltag einfach einmal kurz zu entfliehen.

Shout Out Louds – Sky and I

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Im Video zum Song begleitet man Sängerin Bebban Stenberg als Taxifahrerin durch die Nacht. Sie wirkt traurig und verloren, als beschäftige sie etwas, obwohl ständig neue Menschen bei ihr im Wagen sitzen und sie mit ihren Geschichten eigentlich abzulenken scheinen. Schaut man in die Lyrics des Tracks, erklärt sich die Stimmung der Frau: „All night long on this thin thin line / I know trust and peace can take time / A wrong turn and here comes disaster / Hard to choose between crying and laughter – giving in“. Sie fühlt sich innerlich hin- und hergerissen – ein Bild, was durch das nächtliche Taxi-Fahrt nur noch verstärkt wird.

Die Shout Out Louds beweisen wieder einmal, dass sich das Warten lohnt. Sie veröffentlichen nicht, wie es derzeit üblich scheint, jedes Jahr neue Songs und Alben. Vielmehr lassen die Schwed:innen sich Zeit mit ihrem Output, um dann im Vierjahrestakt mit einem tiefgründigen, besonderen Album zu überraschen – genau wie es mit „House“ der Fall zu sein scheint.

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