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Empfehlung des Tages: Sira, Dead Dawg – Klar

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Auch wenn sie erst eine EP und einige Singles zusammen veröffentlicht haben, kann man bei Rapperin Sira und dem Produzenten KazOnDaBeat schon von einem Dreamteam sprechen. Vor allem – und das beweist die neue Single „Klar“, – weil sie sich scheinbar jedem Style annehmen können und es einfach funktioniert. Sira schlägt nun schon seit zwei Jahren im Hip-Hop-Untergrund Wellen und beweist immer wieder, dass sie sich nicht in eine Schublade zwängen lässt. Von Drum’n’Bass- und Hyperpop-Einflüssen bis zum R&B-gefärbtem Boom-Bap der letzten Single „Winterherz“ – was auch immer Kaz ihr serviert, sie weiß, wie sie es in ihren Style verwandelt.

https://www.youtube.com/watch?v=2p49GFwg9e0

Kehrtwenden und Kontraste

„Klar“ ist im Vergleich mit der letzten Single eine komplette Kehrtwende, von nostalgisch zu futuristisch. Der Beat voller verspielter, hoher Synths und abrupten White Noise-Einwürfen hat wieder diesen Hyperpop-Charakter, den man bereits von „Lonely“ kennt. Siras Stimme aber bleibt ruhig und unaufgeregt, die größte Konstante unter all ihren Songs. Zeilen wie „Ich seh‘ alles wieder klar / Alles ist genau da, wo es war“ vermitteln angenehme Vertrautheit, werden aber vom unbehaglichen Instrumental kontrastiert.

Doch dann kommt auch noch Dead Dawg ins Spiel. Er liefert einen melodische Verse, der in der zweiten Hälfte hochgepitcht und hallig wird und sich so dem Beat anpasst – der ideale Gegenspieler zu Siras Delivery. So entsteht ein atmosphärischer Banger, bei dem alle drei Parteien etwas komplett Eigenes beisteuern.

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