Empfehlung des Tages: Skofi, Skyfarmer – WischWeg
Ästhetik ist subjektiv und vermutlich einer der Gründe, wieso sich bei Kunst und Kultur so oft die Geister scheiden. Doch inwiefern spielt Ästhetik eigentlich eine Rolle in der Musik? Kann Ästhetik auch hörbar sein? Ja! Auch wenn wir im Alltag meist ausschließlich die sichtbare Schönheit von Dingen und Personen als ästhetisch bezeichnen, so ist die ursprüngliche Bedeutung von Ästhetik – die Lehre vom Schönen – doch viel allgemeiner zu verstehen. Denn das Sehen macht nur einen kleinen Teil unserer gesamten Wahrnehmung aus.
Skofi, Skyfarmer – 0.02
Eine Künstlerin, die das Talent besitzt, auf mehr als nur einer Ebene mit einer in sich geschlossenen Ästhetik zu überzeugen, ist Skofi. Hinter dem Pseudonym steht die junge Multi-Instrumentalistin und Produzentin Sarah Kofranek aus Wien. Bereits in jungen Jahren hat sie Kontakt zu unterschiedlichsten Musikgenres, beginnt Violine und Gitarre zu spielen und später auch eigene Beats zu produzieren.
Seit einigen Jahren arbeitet Skofi eng mit Roman Himmelbauer aka Skyfarmer zusammen, mit dessen Zutun regelmäßig vibige Tracks zwischen 2Step, House und Lo-Fi-Hip-Hop entstehen. Einer dieser Tracks ist „WischWeg“, der außerdem Teil ihrer (bisher) dreiteiligen EP-Reihe bestehend aus „0.01“, „0.02“ und „0.03“ ist.
Skofi & Skyfarmer – WischWeg
Und da sind wir auch wieder beim Thema „Ästhetik“, denn „WischWeg“ überzeugt als Gesamtwerk mit durchweg harmonischen und atmosphärischen Sounds und Bildern. Den Track in seinen Einzelheiten hier sprachlich aufzudröseln, würde die Magie dessen nehmen, was Skofi und Skyfarmer erschaffen haben, aber so viel sei gesagt: „WischWeg“ transportiert diese gewisse Laid-Back-Attitude nicht nur textlich, sondern auch musikalisch und schafft es zusätzlich im Musikvideo den hörbaren Minimalismus perfekt einzufangen. Und wieso Pastellfarben und Altbau-Wohnung-Charme dabei eine wichtige Rolle spielen, seht ihr euch im von Alex Lazarov produzierten Video am besten selbst an.
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