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Empfehlung des Tages: Snail Mail – Tractor Beam

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Tagged: Snail Mail

Von Lindsey Jordan, besser bekannt als Snail Mail, hat die Indie-Rock-Welt erstmals 2018 gehört. Damals veröffentlichte die Künstlerin aus Maryland ihr erstes Album „Lush“ mit Songs wie „Pristine“. Drei Jahre darauf folgte mit „Valentine“ der zweite Langspieler, bevor sie das Projekt in einen fünf Jahre andauernden Winterschlaf schickte. Jetzt kommt Snail Mail aus ihrem metaphorischen Schneckenhaus hervor und meldet sich mit einem neuen Album zurück. Während ihre früheren Veröffentlichungen oft die Unmittelbarkeit eines Augenblicks einfingen, blickt Jordan in „Ricochet“ reflektierter auf ihre Umwelt und verarbeitet Themen wie Vergänglichkeit und die Akzeptanz von Veränderung.

Die mysteriöse Anziehungskraft des „Tractor Beam“

Die neue Single „Tractor Beam“, die Jordan kürzlich in der Tonight Show mit Jimmy Fallon präsentierte, dient als atmosphärischer Opener ihrer neuen musikalischen Schaffensphase. Darin hören wir ein Zusammenspiel aus Jordans markantem Gesang, filigranen Gitarrenmotiven und den schwebenden Streicher-Arrangements des New Yorker Metropolis Ensembles. Inhaltlich möchte Snail Mail eine Stimmung erzeugen, die stark vom Thriller Mysterious Skin von Gregg Araki inspiriert wurde. Das begleitende Musikvideo zu „Tractor Beam“, wurde unter der Regie von Jordan und Elsie Richter auf einer Schaffarm in New Jersey gedreht und schafft eine ähnlich absurd-mysteriöse Atmosphäre.

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I guess we were doomed from the beginning / Outside the world kept spinning / Miles beyond what we could see.“ singt Snail Mail in „Tractor Beam“ und fängt damit ein, wie wenig wir manchmal gegen die Willkür des Universums ausrichten können. Überhaupt sind alle elf Stücke des neuen Albums geprägt von der Erkenntnis, dass sich die Welt unbeeindruckt von persönlichen Krisen weiter dreht. Fans in Deutschland können die neuen Songs schon bald live erleben: Am 20. Juni 2026 tritt Snail Mail im Berliner Columbia Theater auf, um „Ricochet“ auf die Bühne zu bringen.

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