Empfehlung des Tages: Snep – Fukkboi
Dass man KünstlerInnen und ihre musikalischen Ergüsse heute kaum noch in ein einziges Genre stecken kann, ist schon längst zur Gewohnheit geworden. Allerdings erlaubt diese künstlerische Freiheit MusikerInnen, sich immer wieder neu zu erfinden und aus unterschiedlichsten Genre-Einflüssen einen einzigartigen Sound zu kreieren. Diese Chance nutzt auch der Kölner Produzent und Singer-/Songwriter Steffen aka Snep. Aus Elementen von retrofuturistischem Synthie-Pop oder typischen Neo-Soul Klängen bastelt der 26-Jährige seine eigene Soundwelt, in der man nie wirklich weiß, was man als Nächstes erwarten darf. Erst vor wenigen Wochen veröffentlichte der Kölner mit „Cornern“ einen entspannten sommerlichen Synthie-Track, der partiell an „Sommersprossen“ von Verifiziert und Filo erinnert und verdeutlichte damit, dass er neben tanzbaren Tracks – wie unserer heutigen Empfehlung „Fukkboi“ – auch atmosphärische und zwanglose Nummern schreiben kann. Außerdem wird beim Anhören seiner bisherigen Diskografie deutlich, dass der 26-Jährige nicht nur klangtechnisch vielfältige Songs produzieren kann, sondern darin inhaltlich bisher auch eine Gefühlswelt bedient, die von schmerzhaften Liebesbeziehungen bis hin zu lockeren One-Night-Stands reicht. „Fukkboi“ ist Teil von Snep’s Debüt-EP „Lover“ und erscheint vor fast genau einem Jahr auf allen Musik-Streaming-Plattformen. Mit den Worten „lasst die Liebe durch eure Adern fließen und tanzt mit euren Doggos oder Katzen dazu!“ überlässt der westdeutsche Künstler seinen HörerInnen 2019 das fünf Track starke Projekt und fasst damit den Vibe so mancher Songs schon sehr gut zusammen. Insbesondere „Fukkboi“ regt mit seiner pulsierenden Basslinien und der lyrisch relativ simplen Hook direkt zum Mitgehen an und ist damit ein sehr gutes Beispiel für eingängige, futuristische Popmusik.
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