Empfehlung des Tages: Sophia Stel – Molly In The Club
Sophia Stel kommt aus der DIY-Szene Vancouvers und hat ihren Sound von Anfang an nah um ihr eigenes künstlerisches Umfeld herum gebaut. Ihre EP „How to Win At Solitaire“ schrieb, produzierte und nahm sie in einem inzwischen geschlossenen Club auf, in dem sie damals selbst arbeitete. Auch visuell setzt Stel weniger auf Hochglanz als auf unperfekte, selbstgemachte Bilder und Digicam-Ästhetik. Nach ihrem Debüt „Object Permanence“, Support-Slots für Lorde und Co-Signs von Acts wie Troye Sivan oder A. G. Cook arbeitet sie aktuell an einem ersten Album.
Mit „Molly In The Club“ gibt Sophia Stel schon mal einen Einblick. Der Track ist von ihr selbst geschrieben und produziert, das dazugehörige Video entstand mit ihren besten Freund im Vancouver Aquarium. Textlich geht es hier aber nicht nur um einen euphorischen Trip, sondern auch um Neid und die toxische Sucht nach falscher Nähe: „Only like the story when it’s made up“ lautet die Pointe. Wie gewohnt bringt Sophia Stel damit ein bisschen Realness in die manchmal ziemlich prätentiöse Bubble der elektronischen Musik.
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